Leckeres, selbstgebackenes Brot aus dem Prep & Cook

Brotbacken war mir bisher immer irgendwie zu mühseelig. Mein Mixer hat sich beim Kneten des Teiges richtig abgequält und es hat einfach keinen Spaß gemacht. Dabei ist frisches, selbstgebackenes Brot doch so lecker…

Für den Test der multifunktionalen Küchenmaschine Krups Prep & Cook, stand für mich somit gleich fest, dass unbedingt ein Brotteig damit zubereitet werden wird. Ich wollte unbedingt wissen, wie der Prep & Cook mit einem schweren Teig umgeht und ob auch er – wie mein Mixer – hier an seine Grenzen stoßen würde. 

Ein Brotrezept habe ich schnell im Rezeptbuch „Prep & Cook – 100 Rezepte für jeden Tag“ gefunden. Ein Roggenmischbrot sollte es werden. Also das Knet- und Mahlmesser eingesetzt, 20 g Hefe reingekrümelt, 300 ml lauwarmes Wasser und eine Prise Zucker dazu und los geht’s mit Stufe 1 / 30°C / 2 Minuten rühren.

Das schafft die Maschine natürlich mühelos. Bei diesem Vorgang löst sich ersteinmal die Hefe auf – die Temperatur unterstützt den Vorgang sehr gut.

Dann kommen auch schon die restlichen Zutaten (75g Sauerteig, 1,5 TL Salz, 1 EL Thymian, 2 EL Honig, 350 g Roggenmehl Type 1150 und 150 g Weizenmehl Type 550) in den Behälter und das Teigprogramm P2 wird gestartet. Nachdem der Prep & Cook alle Zutaten verührt hat, musste ich natürlich schonmal in den Behälter luschern ;-)

Der Prep & Cook hat alle Zutaten schön verrührt und es ist ein „Klumpen“ Teig entstanden. Genauso wie es sein soll. (Das Knet- und Mahlmesser habe ich nach dem Knetvorgang entfernt)

Dann muss der Teig noch 40 Minuten gehen.
Das geschieht auch im Prep & Cook und ist mit dem Teigprogramm P2 bereits voreingestellt. Die Temperatur während der Gehphase beträgt 30°C damit der Teig bei konstanter, warmer Temperatur schön aufgeht.
Nach 40 Minuten hat der Teig sichtbar an Volumen zugelegt.

Anschließend wird der Teig aus dem Behälter genommen, und auf ein mit Backpapier ausgelegtes und mit Mehl bestäubtes Backblech gelegt. Ein bisschen flachdrücken und leicht formen – so dass ein Brotlaib entsteht – und mit einem spitzen Messer über Kreuz einritzen.

Dann wird der Teig mit einem Küchentuch abgedeckt und darf nochmal für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Nach einer halben Stunde, kann man wieder gut erkennen, dass sich der Laib vergrößert hat. Nun darf er in den vorgeheizten Backofen, auf dessen Boden ich eine mit Wasser gefüllte Auflaufschale gestellt habe (das macht man übrigens um eine schöne Kruste zu erzielen – das mögen wir besonders gern).

Das Brot soll 10 Minuten bei 240°C anbacken und anschließend wird die Temperatur auf 220°C heruntergedreht. Nach 30 bis 35 Minuten ist das Roggenmischbrot fertiggebacken und riecht phantastisch!

Mein Fazit:
Der Prep & Cook knetet mühelos einen Brotteig und lässt ihn schön aufgehen. Mit dem voreingestellten Teigprogramm kann eigentlich gar nichts schiefgehen. Und mit dem richtigen Rezept sieht das Ergebnis nicht nur TOP aus, sondern schmeckt auch genau so :-)

Es geht einfach nichts über ein friches, selbstgebackenes Brot.
Der Prep & Cook überzeugt mich von Tag zu Tag mehr und ehrlich gesagt, möchte ich ihn jetzt schon nicht mehr in meiner Küche missen. Jetzt macht mir das Brotbacken wieder Spaß!

 

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6 Kommentare

  1. TanjasBunteWelt
    9. April 2015 / 16:52

    Hei Moni,

    sieht das lecker krustig aus hmmm und das duftet immer so toll.
    Das Teil ist wirklich eine kleine Wunderwaffe in der Küche ;-)
    LG Tanja

    • 9. April 2015 / 23:10

      Ja, das stimmt. Es geht zwar auch alles ohne den Prep&Cook, aber er macht definitiv vieles einfacher.

  2. 4. Mai 2016 / 19:20

    Habe das Brot mit meinem Prep nachgemacht, es ist sehr gut geworden. Werde meinen Brotbackautomaten jetzt wohl entsorgen :)

  3. Anonymous
    15. November 2017 / 10:29

    kann ich die Teigmenge auch erhöhen auf 1kg ?

    • Vorstadtleben
      Autor
      15. November 2017 / 10:32

      Ich habe es noch nicht ausprobiert und die Preppie diese Menge geknetet bekommt… Aber im Prinzip spricht ja nichts dagegen.

  4. König
    19. Januar 2020 / 11:58

    Genau, wie sieht es mit einem Kilogramm aus? Das wäre interessant zu erfahren. Inzwischen mal probiert? Für ein Brot werfe ich den Backofen erst gar nicht an.

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