Einfach. Für Dich. von Tammara Webber – aus einer anderen Perspektive

 

Titel: Einfach. Für Dich.
Autor: Tammara Webber
Genre: Roman

Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 20. April 2015
ISBN: 978-3734101502
empf. VK-Preis [D]: 8,99€

 

 

 

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Nachdem mich Einfach. Liebe. von Tammara Webber schon begeistert hat, wollte ich unbedingt auch den zweiten Teil der Reihe lesen. Einfach. Für Dich. Schon der Klappentext hat mich allerdings etwas stutzig gemacht – wider meiner Erwartung handelt es sich nicht um eine Fortsetzung der Geschichte von Lucas und Jaqueline. Trotzdem war ich gespannt darauf die Geschichte aus einer anderen Perspektive zu lesen und erfuhr sogar noch mehr…

Inhalt

Früher war Landon Maxfields Leben perfekt. Vor ihm lag eine wunderbare Zukunft – bis eine Tragödie seine Familie zerstörte. Seitdem hat er vor allem eines verloren: die Hoffnung. Doch als er am College Jacqueline begegnet, wünscht er sich plötzlich, immer für sie da zu sein. Auch wenn er damit alle Regeln bricht, verliebt er sich in sie. Und er weiß: Um mit Jacqueline zusammenzusein würde er alles wagen – sogar der Vergangenheit ins Auge zu sehen …

(Quelle: blanvalet Verlag)

 

Meine Meinung

 

Einfach. Für Dich. wird aus der Sicht von Landon Lucas Maxfield erzählt. Jedes Kapitel spielt in zum einem in der Gegenwart, in der sich Lucas als Tutor in die Studentin Jaqueline verliebt – und zum anderen in der Vergangenheit, wo Lucas alias Landon sich vom rebellischen Teenager zum „vernünftigen“ Studenten entwickelt.

Die Geschichte aus der Gegenwart kenne ich bereits aus dem Buch Einfach. Liebe. – trotzdem ist es interessant die Geschehnisse aus einer anderen Sicht erzählt zu bekommen. Diese Sichtweise erklärt Einiges, was in Einfach. Liebe. nicht ganz klar war.

Lucas‘ bzw. Landon’s Vergangenheit schweift allerdings etwas ab… Als Leser hatte ich nicht immer das Gefühl einen Bezug zu der eigentlichen Geschichte zu haben. Landon war ein glückliches Kind bis eine Tragödie sein Leben komplett verändert hat. Anschließend entwickelt er sich zu einem rebellischen Teenager, aber in seinem Inneren sieht es ganz anders aus, als der Äußere Schein vorgibt.
Was genau passiert ist, erschließt sich aus dem Buch zunächst nicht. Hier greift der Leser auf sein Wissen aus Einfach. Liebe. zurück.

Der Schreibstil der Autorin ist in Einfach. Für Dich. deutlich vulgärer als im ersten Teil. Auch Liebesszenen werden detaillierter beschrieben und nehmen einen großen Teil der Erzählungen aus der Gegenwart ein.

Das Buch beschreibt, wie der Teenager das Erlebte verarbeitet. Eine Tragödie, die seine Familie komplett verändert hat – und er fühlt sich schuldig. Meiner Meinung nach, entstehen aber zu viele Längen in den Erzählungen, die der Geschichte das Wesentliche nehmen.

Fazit

Im Großen und Ganzen hat mich Einfach. Für Dich. enttäuscht. Ohne Einfach. Liebe. vorher gelesen zu haben, hätte ich mich zwischen den Zeitsprüngen verloren und wüsste gar nicht richtig worum es geht.
Mit dem Wissen aus Einfach. Liebe. ist die Geschichte aber nicht mehr spannend, weil man das Ende eben schon kennt. Die Hintergründe für Lucas‘ Handeln werden zwar hier erklärt und einiges wird klarer als es zuvor war, dennoch haben sich einige Kapitel zu sehr in die Länge gezogen. Zu viel Sex, zu viel vulgäre Ausdrücke – das habe ich nach dem ersten Teil so nicht erwartet.

2von5

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