Joggen im Winter – so bleibe ich im Winter fit

Im letzten Sommer bin ich unter die Jogger gegangen und mische nun auf den Laufstrecken der Umgebung mehrere Male die Woche mit. Ich hätte nie gedacht, dass mir das Laufen tatsächlich Spaß machen würde und sehe es ja gar nicht ein im Winter damit aufzuhören! Die Trainingserfolge wären dahin und ich müsste im Frühjahr quasi wieder von Neuem anfangen – nix da! Ich laufe weiter – auch im Winter.

Der diesjährige „Winter“ hat mir wettermäßig bisher gut zugespielt und so war das Laufen bisher nicht anders als im Herbst. Aber der „richtige“ Winter soll nun bald ankommen und vielen Joggern fällt es schwer sich für das Laufen bei Kälte zu motivieren.

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Noch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich weiterlaufen werde – sollten die Temperaturen allerdings unter die -10°C Marke fallen, werde ich auf eine Indoor-Alternative ausweichen. Bei diesen Minustemperaturen ist die Belastung für den Körper einfach zu groß – Bänder und Muskeln sind dann nicht so gut durchblutet und die Verletzungsgefahr steigt. Außerdem ist die eiskalte Luft ist eine Belastung für die Bronchien.
Aber auch bei Temperaturen um die Null Grad sollte der Jogger im Winter einiges beachten.

Die Richtige Kleidung 
Besonders im Winter ist die richtige Kleidung für’s Joggen extrem wichtig. Sportmarken mit Running-Artikeln Sortiment bieten hierfür speziell entwickelte Laufkleidung an, die optimal gegen Frost, Wind und Nässe in der kalten Jahreszeit schützt. Eine Auswahl an verschiedener Laufbekleidung findet Ihr z.B. bei Vaola.

Sinkende Temperaturen bedeuten aber nicht, dass wir dick vermummt auf die Laufstrecke gehen müssen! Wer in diese Falle tappt, fängt schnell an zu schwitzen und riskiert unter der dicken Klamottenschicht einen Hitzestau. Bei kalten Temperaturen darf der Jogger ein wenig frösteln, wenn er vor die Tür tritt – nach ein paar hundert Metern, wird es dann angenehm warm.

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Wichtig ist, dass funktionelle Laufbekleidung getragen wird – die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, sollte ein langärmliges Funktionsshirt  sein. Es transportiert die Feuchtigkeit von der Haut weg, so das der Jogger nicht so schnell auskühlt. Als zweite Schicht, ist ein Fleece-Shirt empfehlenswert und ggf. eine Windjacke. So ist man gut gegen Kälte und Wind gerüstet – zudem sollten natürlich Mütze und Handschuhe nicht fehlen.

Drinnen aufwärmen
Gerade im Winter ist eine Aufwärmphase unverzichtbar und Muskelzerrungen zu vermeiden. Sind die Temperaturen draußen entsprechend gesunken, empfiehlt es sich die Aufwärmphase nach drinnen zu verlegen. Mit einigen Laufschritten auf der Stelle und leichten Dehnübungen ist der Körper aufgewärmt, bevor es in die Kälte geht. Aber auch hier sollte nicht sofort losgesprintet werden, ein lockeres Einlaufen hilft dem Körper sich auf die niedrigen Außentemperaturen einzustellen.

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Motivation!
Gerade in der kalten Jahreszeit bin ich nicht sonderlich motiviert mich draußen sportlich zu betätigen. Aber die Trainingserfolge aus dem Sommer sind nun mal für die Katz, wenn im Winter nicht weitertrainiert wird. Wer hat schon Lust im Frühjahr wieder von vorne anzufangen? Sich zum gemeinsamen Laufen  zu verabreden ist die beste Motivation. Am besten gleich einen festen, wiederkehrenden Termin festlegen – so wird die Laufeinheit (auch im Winter) schnell zur Gewohnheit. Gemeinsam laufen macht einfach mehr Spaß und man kann sich gegenseitig motivieren.

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Für mich ist der Winter (noch) kein Grund um mit dem Joggen aufzuhören. Sollten die Temperaturen allerdings unter -10°C fallen, brauche ich dringend eine Alternative. Bis dahin gilt aber für mich: wer im Sommer fit sein will, sollte auch im Winter weitertrainieren.

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2 Kommentare

    • Das bin ich von Natur aus eigentlich auch ;-) Hat ja auch „nur“ 36 Jahre gedauert mich zum Sport aufzuraffen, aber wenn man erstmal angefangen hat und Trainingserfolge sieht, dann will man die auch nicht wieder aufgeben.
      Liebe Grüße

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