Fashion & Beauty, Tipps

Die passende Jeans für jede Figur

Jeder hat sie, jeder trägt sie – kein Wunder, denn kaum ein anderes Kleidungsstück ist so wandelbar wie die Jeans. Egal ob lässig, sportlich, schick oder partytauglich – eine Jeans kann einfach zu (fast) jeder Gelegenheit kombiniert werden. Kaum ein anderes Kleidungsstück gibt es in so vielen verschiedenen Schnitten wie das Beinkleid aus Denim. Und trotzdem ist es soo schwer, das richtige Modell für sich finden.

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So bitter es auch klingt: Bei der perfekten Jeans geht es leider nicht danach was gerade Trend ist, die eigene Figur ist ausschlaggebend welche Jeansform die Richtige ist. Die ewige Suche nach der perfekten Jeans und das stundenlange Anprobieren in engen Umkleidekabinen gehört endlich der Vergangenheit an, wenn Frau weiß welche Jeans für sie perfekt ist. Jeans für Damen online kaufen – kein Problem, wenn Frau weiß, was ihr steht.

Regular Fit – die Gerade 

Die älteste aller Jeansformen und wahrscheinlich haben wir alle mindestens eine davon im Schrank – sie steht nämlich fast jeder Frau. Die Jeans mit schmalen Schnitt und geradem Bein – klassisch mit insgesamt 5 Taschen: zwei auf dem Gesäß, zwei vorne und eine kleine Zusatztasche. Diesen Schnitt der Jeans kennt man auch als „5-Pocket-Jeans“. Die klassische, gerade geschnitte Jeans passt zu fast jedem Figurtyp und lässt sich vielseitig kombinieren. Kurvige Frauen sollten die Regular Jeans mit einer normalen Bundhöhe wählen, schlanke Figurtypen können zu einem niedriger geschnittenem Bund greifen.

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Beim Kombinieren mit Stiefeln ist hier allerdings Vorsicht geboten: das gerade Hosenbein ist häufig zu eng um es über den Stiefel zu ziehen, doch ist es widerum zu weit um die Hose in den Stiefel zu stecken!

Bootcut – die Ausgestellte

Eine Variation der Straight-Fit ist die Bootcut Jeans. Die Hose ist am Bund und an den Oberschenkeln schmal geschnitten und am Bein leicht ausgestellt. So kaschiert die Bootcut perfekt kräftige Oberschenkel und streckt das Bein optisch – vorausgesetzt die Länge stimmt! Bei flachen Schuhen sollte der Saum bis knapp über den Boden reichen, bei Schuhen mit Absatz bis zur Hälfte des Absatzes. Bei zierlicher Figur empfehlen sich helle Waschungen, kräftigere Frauen greifen gerne zu einer dunklen Bootcut Jeans, die in der Lage ist optisch bis zu 2 Kilos weg zu schummeln ;-)

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Der Name Bootcut (Stiefelschnitt) kommt übrigens daher, dass diese Jeans ideal über Stiefeln getragen werden kann.

Slim Fit – die Röhre

Die Slim Fit ist eine sehr schmale, enganliegende Jeans. Die extremste Form nennt sich auch Skinny Jeans oder Röhre. Sie liegt eng auf der Haut und betont die Figur sollte aber nicht mit einer „Jeggings“ verwechselt werden (dies ist eine Leggings, die nur optisch an den Denim-Stoff einer „echten“ Jeans erinnert). Die Slim-Fit steht großen, schmalen Frauen am besten. Kleinere Frauen sollten die Slim Fit in Kombination mit einem hohen Absatz tragen.

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Bei dieser schmalen Jeansform darf es obenrum gern etwas weiter sein – Oversized-Oberteile haben zu der Slim Fit ihren großen Auftritt.

Loose Fit – die Karotte oder auch Boyfriend-Jeans

Eine der bequemsten Jeansformen ist die Loose Fit. Sie sitzt locker auf der Hüfte, ist an Po und Oberschenkeln weiter geschnitten und verläuft nach unten hin keilförmig und erinnert somit an eine Karotte. Sie ist quasi ein Allrounder für jede Figur und kaschiert kleine Polster und kräftige Oberschenkel. Durch den lockeren Schnitt – und weil sie zudem oft gekrempelt getragen wird – erweckt die Hose den Eindruck als hätte Frau sich im Schrank des Freundes vergriffen – daher wird sie auch Boyfriend-Jeans genannt. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu oversized ausfällt, sonst verliert sich darin jegliche Figur.

Jeans

Zu der Loose Fit Jeans sehen schmale Oberteile besonders vorteilhaft aus. Feminine Blusen schaffen einen schönen Kontrast – mit einem taillierten Blazer und hohen Absätzen kann die Boyfriend auch elegant gestylt werden.

 

Doch ganz egal welche Jeans-Passform die Richtige ist – auch die Größe muss stimmen.

Inch-Größen bei Jeans

Das Größensystem bei Jeanshosen setzt sich aus zwei Zahlen zusammen – die Bundweite und die Beinläge. Beide Größen werden in Inch angegeben (auch Zoll genannt) wobei 1 Inch 2,54 cm entspricht.

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Richtig gemessen ist die perfekte Jeansgröße schnell ermittelt: die Bundweite (die erste der beiden Zahlen in der Jeansgrößen-Bezeichnung) wird dort gemessen, wo der Bund der Hose sitzen soll. Die Beinlänge entspricht der inneren Schrittlänge – gemessen vom Beinansatz bis zu Fuß .

Habt Ihr Eure perfekte Jeans gefunden? Welches ist Eure Lieblingspassform?

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