Kinder brauchen Bewegung – Sport statt Medienkonsum

Angehende Teenies können ja so anstrengend sein! Laura ist 12 Jahre alt, also auf dem besten Weg ins Teenie-Alter, und seitdem sie ein Smartphone und ein Laptop besitzt verbringt sie auch viel zu viel Zeit damit. Natürlich leben wir Eltern es ja auch irgendwie vor (ich selbst habe tatsächlich ganz schön oft das Smartphone vor der Nase), aber trotzdem bekommen wir es ja auch irgendwie hin den Alltag zu wuppen. Bei Laura habe ich manchmal das Gefühl, dass sie die Prioritäten falsch setzt – da sind Youtube-Videos schauen und Instagram Bilder posten wichtiger als die reale Welt… Es fällt ihr schwer das Smartphone für einige Stunden wegzulegen und manchmal hilft tatsächlich nur ein Handy-Verbot, damit das Ding endlich mal liegen gelassen wird.

Sport statt medienkonsum

Als Einzelkind ist Laura tatsächlich auch ein wenig „verwöhnt“ – im Haushalt hat sie wenige Pflichten. Wenn in der Schule – wie jetzt, kurz vor Schuljahresende – viele Klassenarbeiten geschrieben werden, werden ihr selbst diese wenigen Pflichten noch abgenommen. Schließlich muss das Kind ja Zeit haben für die Schule lernen und Freizeit soll ja auch nicht zu kurz kommen. Einmal die Woche wird der Sportverein besucht, einmal die Woche Nachhilfe, einmal die Woche Ganztagsschule… Das sind schon mal drei Nachmittage, die verplant sind. Freunde treffen soll sie schließlich auch noch – viel Zeit bleibt also nicht mehr. Und wenn sie das Smartphone erst mal in der Hand hat, ist die Welt absolut vergessen. Für diese Kids gibt es doch tatsächlich einen Begriff: Smombies! – (Smombie: Jugendwort des Jahres 2015 – Zusammengesetzt aus Smartphone und Zombie. Laut Langenscheidt sind damit Menschen gemeint, die durch den ständigen Blick auf ihr Smartphone so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen).

Das Smartphone ist ein Zeitfresser! Zeit, die ich früher als Kind draußen verbracht habe – toben, Fahrrad fahren, auf Bäume klettern… Ich will nicht behaupten, dass früher alles besser war, aber gerade den Zeitfresser Smartphone bzw. Internet sollten wir dringend im Auge behalten und Grenzen setzen.

Bewegung ist wichtig – Sport statt Medienkonsum!

Durch den übermäßigen Medienkonsum – sei es durch Smartphone, Computer oder Fernsehen – bewegen sich unsere Kids oft viel zu wenig. Dabei ist Bewegung so wichtig! Und das am besten an der frischen Luft. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt sogar, dass Kinder sich mindestens eine Stunde am Tag so stark bewegen sollten, dass sie dabei ins Schwitzen kommen. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erfülle tatsächlich diese Empfehlung. Täglich eine Stunde Sport klingt in meinen Ohren auch tatsächlich auch etwas viel, aber auf die kindliche Entwicklung hat Sport nachweislich positive Auswirkungen. Von einer verbesserten Körperhaltung über ein besseres Koordinationsvermögen bis hin zur Steigerung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit – das alles erlangen Kinder keinesfalls durch Medienkonsum – aber durch Bewegung!

Kinder brauchen Bewegung

Wie aber die Kids zu mehr Bewegung motivieren? Wir haben uns jetzt die Lösung in den Garten gestellt.

Ein Trampolin sorgt für Spaß und Sport

Mit einem Trampolin im Garten ist Spaß an Bewegung vorprogrammiert. Selbst kleine Zeitfenster können genutzt werden, um sich mal so richtig auszutoben. Es werden kleine Kunststückchen eingeübt und inzwischen ist das Trampolin bei uns begehrter als das Smartphone!

Wir haben uns für ein großes Trampolin von HUDORA entschieden. Mit einem Durchmesser von 400cm ist auf dem HUDORA Fantastic Trampolin* genug Platz, um nach Herzenslust zu springen. Wichtig war mir persönlich ein Sicherheitsnetz, damit auch bei waghalsigen Sprüngen nichts passieren kann und besonders gut gefällt mir, dass das Sicherheitsnetz an nach außen gebogenen Stangen angebracht ist – so ist die Verletzungsgefahr besonders niedrig. Die extra breite und dicke Randabdeckung verbirgt die darunter liegenden Federn.

Trampolin springen

Der Aufbau des Trampolins war dank der hervorragenden Aufbauanleitung innerhalb von einer Stunde erledigt. Ich habe selten eine so gut durchdachte Aufbauanleitung gesehen! An dieser Stelle wirklich ein großes Lob an HUDORA! Schritt für Schritt wurde alles genau anhand von gut verständlichen Bildern erklärt. Praktische Tipps zum Einbau inklusive (z. B. wie man am einfachsten das Sprungtuch einspannt).

Hudora Trampolin Aufbau

Trampolin Hudora Sicherheitsnetz Stangen

Hudora Gartentrampolin Aufbau einfach

Aufgebaut ist das Trampolin ein ganz schön großes Teil, aber es lohnt sich! Es macht nicht nur optisch was her (ein ganz großer Unterschied zu den Discounter-Trampolinen in der Nachbarschaft), sondern auch die Verarbeitung macht einen sehr soliden Eindruck. Vor allem aber bringt es richtig Spaß! Nicht nur Laura bewegt sich jetzt dank des Trampolins täglich an der frischen Luft – auch wir Erwachsene haben Spaß daran uns mal auf dem Trampolin auszutoben – ganz egal was die Nachbarn denken… ;-) Man glaubt ja beim Zuschauen gar nicht, wie anstrengend Trampolin springen sein kann…

Hudora Trampolin 400

Bewegung und Spaß an der frischen Luft

Endlich haben wir es geschafft Laura zu mehr Bewegung zu motivieren! Anfangs hatte ich zwar Bedenken, dass es nur „der Reiz des Neuen“ sein könnte, aber auch nach mehreren Wochen ist das Trampolin tagtäglich in Gebrauch. Das Smartphone ist zwar nach wie vor interessant, bekommt aber weniger Aufmerksamkeit. Mein kleiner Smombie bewegt sich deutlich mehr – und das freiwillig und mit ganz viel Spaß an der Bewegung!

Wie schafft Ihr es Eure Kids zu mehr Bewegung zu motivieren?

Unterschrift

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5 Kommentare

  1. 24. Mai 2016 / 4:46

    Zu den Zeiten meiner Kinder fing die Smartphoneära gerade an. Da hatte ich die Probleme so nicht. Und unsere Emi ist gerade 4. Kennt sich zwar schon super mit unseren Handys aus, aber bei ihr zählen noch Spielplatz, Fahrradfahren oder Rollerfahren. ?
    So ein Trampolin würde ihr sicher auch gefallen, aber den Platz hätten wir gar nicht. ?
    LG

  2. 14. Juni 2016 / 20:07

    Das ist ja ein klasse Trampolin! Bei uns wird auch gehüpft :) Als Kind ein Trampolin zu haben war für uns früher ja fast unvorstellbar, da beneide ich die Kids von heute schon ein wenig.

    • Vorstadtleben
      Autor
      14. Juni 2016 / 20:11

      Das ist wohl wahr. Ich habe als Kind noch nicht mal gewagt davon zu träumen – dafür hüpfe ich jetzt auch ab und zu darauf herum :-)

  3. 3. November 2016 / 19:26

    Kinder brauchen auf alle Fälle Bewegung, damit sie sich gut entwickeln. Schon alleine die Motorik wird dadurch besser ausgeprägt.

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