Hanni Münzer „Marlene“ – eine starke Frau erzählt ihre Geschichte

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Abschalten und lesen – das ist meine kleine Auszeit und wenn ein Buch richtig gut ist, dann wird schnell aus der kleinen Auszeit eine Große. Und in den letzten Tagen hatte ich einige große Auszeiten – während ich „Marlene“ von Hanni Münzer gelesen habe. Selten hat mich ein Buch so gepackt, wie dieses.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich den ersten Teil der Honigtot-Saga gelesen, die im Piper Verlag erschienen ist – ohne zu wissen, dass es weitere Bände geben wird. Obwohl Bücher mit politischem Grund eigentlich nicht mein Genre sind, war dieses Buch etwas ganz Besonderes. Es hat mich emotional sehr berührt und mitgerissen. Als am 01. September 2016 die Fortsetzung „Marlene“ erschien, stand für mich fest, dass ich dieses Buch ebenfalls lesen muss – und ich wurde nicht enttäuscht.

piper verlag hanni muenzer marlene

„Marlene“ von Hanni Münzer ist der zweite Band der Honigtot-Saga. Beide Bücher sind aber dennoch in sich abgeschlossen, so dass es im ersten Teil weder ein offenes Ende gibt – noch braucht es für „Marlene“ das Vorwissen aus „Honigtot“. Die Autorin hat „Marlene“ auf vielfachen Wunsch ihrer Leser geschrieben, die ein besonderes Interesse an der besten Freundin der Hauptperson aus dem ersten Buch zeigten.

Marlene erzählt ihre Geschichte

München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und deren kleinen Bruder Wolfgang wähnt sie tot. Doch das kann ihre Entschlossenheit zum Widerstand nicht brechen. Todesmutig stürzt sie sich in den unheilvollen Strudel des Krieges, immer wieder riskiert sie ihr Leben und wird zu einer der meistgejagten Frauen im Deutschen Reich. Sie schließt ungewöhnliche Freundschaften und lernt einen ganz besonderen Mann kennen. Einen Mann, dem das eigene Leben nichts gilt, der aber alles für die Kinder tut, die er unter seinen Schutz gestellt hat. Bald sieht sich Marlene vor der größten Entscheidung ihres Lebens: Sie erhält die Chance, den Verlauf des Krieges zu ändern, vielleicht Millionen Menschen zu retten. Doch dafür müsste der Mann, den sie liebt, sterben …(Quelle: Piper Verlag)

Marlene, im Dezember 2012 stolze 93 Jahre alt, hat beschlossen ihre Geschichte zu Papier zu bringen und sie ihren Familienmitgliedern und Wegbegleitern vorzustellen. So beginnt das Buch und nach einer kurzen Einführung startet Marlenes Geschichte als sie im Jahr 1944 vor dem ausgebombten Haus Ihrer Freundin steht. Überzeugt vom Tod Deborahs und deren Bruder Wolfgang, beschließt Marlene sich „für die Sache“ von nun an alleine einzusetzen…

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Eine mitreißende Zeitreise

Ich möchte vom Geschehen im Buch nicht zu viel verraten, aber eines steht unbestritten fest: Marlene ist eine starke Frau und sie hat mich einfach mit ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit – schlicht und einfach mit ihrer Geschichte –  in ihren Bann gezogen. Teilweise konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen und so hatte ich das 544-Seiten-Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen.

Der Autorin Hanni Münzer ist mit „Marlene“ ein Werk gelungen, das mich absolut begeistert hat. Es ist eine Zeitreise in den zweiten Weltkrieg und die Zeit danach. Eine Zeitreise mit einer Frau, die durch die Hölle geht. Hanni Münzer hat mich ein weiteres Mal von Ihrer Fähigkeit überzeugt den Leser einfach abzuholen und mitnehmen zu können.

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Die Autorin – Hanni Münzer

Hanni Münzer veröffentlichte ihr erstes Buch 2013 als eBook und eroberte damit Platz 1 der Kindle-Charts. Die Folgebände wurden ebenfalls zu Bestsellern. Anfang 2014 wurde „Honigtot“ als eBook veröffentlicht und die Vielzahl der Leserrückmeldungen auf Amazon, machte klassische Verlage auf die Selfpublisherin aufmerksam. „Honigtot“ wurde dann im Mai 2015 vom Piper Verlag als Taschenbuch neu veröffentlicht und landete auf Platz 10 der Spiegel Bestellerliste. Inzwischen haben über 600.000 Menschen das in 14 Sprachen übersetzte Buch gelesen.

Eine Fortsetzung von „Honigtot“ war eigentlich nicht geplant, aber nachdem viele Leser den Wunsch nach einer Fortsetzung geäußert haben, entschied sich Hanni Münzer dazu die Geschichte von Marlene zu erzählen, an der eine Vielzahl der Leser im ersten Teil großen Gefallen fand.

Mit „Marlene“ hat mir Hanni Münzer viele großartige Lesestunden verschafft. Der Roman geht ans Herz und an den Verstand, regt zum Nachdenken an und bleibt einfach hängen.

hanni-muenzer-marlene-lesen

GEWINNSPIEL – mit Marlene in die Vergangenheit reisen…

Wollt Ihr auch mit Marlene in die Vergangenheit reisen? In Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag verlose ich unter allen Kommentaren unter diesem Beitrag ein Exemplar von „Marlene“.

Erzählt mir wann Ihr am Liebsten zu einem guten Buch greift. Um abzuschalten? Um Euch die Zeit im Bus, Zug oder S-Bahn zu vertreiben? Oder einfach, weil Ihr in eine andere Welt abtauchen wollt? Sagt mir einfach in Eurem Kommentar wann und wo Ihr am liebsten lest und schon seid Ihr im Lostopf.

Bitte vergesst nicht in der Kommentarfunktion Eure eMail-Adresse anzugeben (wird nicht veröffentlicht) damit ich Euch im Gewinnfall kontaktieren kann. Teilnahmeschluss ist der 25.09.2016 – ausgelost wird am Folgetag. Der Gewinner wird per eMail benachrichtigt und teilt mir anschließend innerhalb von 5 Tage seine Anschrift (in Deutschland) mit, an die das Buch versandt werden soll. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

piper-verlag-marlene-von-hanni-muenzer-gewinnspiel

Viel Glück!

 

Dieser Beitrag enstand durch eine Kooperation mit blogfoster und enthält Werbung.
Dieser Beitrag enthält aber auch meine persönlichen Worte und Gedanken und meine persönliche Meinung.

 

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19 Kommentare

  1. Maike
    9. September 2016 / 13:20

    Gerade gestern habe ich das Buch in der Buchhandlung in der Hand gehalten. Ich habe Honigtot aber nicht gelesen und es nicht mitgenommen. Vielen Dank für die Chance es hier gewinnen zu können, da mache ich gerne mit.
    Ich lese am liebsten im Bett vor dem einschlafen.
    LG Maike
    P,S. toller Blog! Ich komme jetzt regelmäßig vorbei :)

  2. Lars
    9. September 2016 / 14:53

    Ich lese am liebsten im Bett vor dem Schlafen gehen oder jetzt im Sommer auch gerne mal draußen in meiner Hängematte .

    LG

  3. 9. September 2016 / 19:01

    Ich lese in der Sonne , unterwegs in der Bahn, im Urlaub, abends im Bett. Ich tauche gerne in andere Leben und Welten ein.

  4. Eva B.
    11. September 2016 / 21:03

    Ich lese wann immer ich die Zeit aufbringen kann, in der Pause, im Bus, zu Hause. Ich lese gerne weil es mir neues Wissen vermittelt und mich in andere Welten tauchen lassen kann

  5. Jana
    11. September 2016 / 21:14

    Ich lese am liebsten abends vorm zu Bett gehen. Ich brauche Zeit dafür, denn wenn mich ein Buch richtig mitreißt, lege ich es nicht so schnell aus der Hand.
    Danke für die Chance!

  6. Judith Naman
    11. September 2016 / 21:16

    Freitag-Samstag sind meine Lesetage. Kein TV, kein Radio, kein Telefon, kein Rechner… Das ist die Zeit, in der ich mich ungestört in die Lektüre vertiefe, sie lebe und erlebe.

  7. Manfred Merkel
    11. September 2016 / 22:40

    Ich habe alle Bücher dieser Autorin gelesen. Das Buch Honigtod 8 oder 9 mal. Ich lese meist abends und wenn es spannende Bücher sind, auch dir ganze Nacht durch.

  8. 12. September 2016 / 8:17

    Hallo. Ich habe Honigtot gelesen und war sehr ergriffen von der Geschichte. So würde ich nun natürlich auch gerne die Fortsetzung erfahren. Da ich viel mit dem Zug unterwegs bin, sind Bücher ein willkommener Zeitvertreib. Viele Grüße Bianca Meyering

  9. Jutta Burg
    12. September 2016 / 9:25

    Ich lese wann immer ich die Zeit dafür finde. Fatal ist natürlich, wenn man während der Mittagsause ein Buch beginnt und es so spannend ist, dass man am liebsten den Rest des tages frei machen würde, nur um das Buch zu lesen.
    ich lese auch sehr viele E-books, aber ein „richtiges“ in änden halten ist doch das schönste…

  10. 12. September 2016 / 13:36

    Danke für das tolle Gewinnspiel. Da ich eine schwere chronische Erkrankung habe, nutze ich jede freie Minute mit einem Buch. Ich tauche ab in andere Welten, lerne Vieles dazu und ich komme in Länder, die ich nicht mehr bereisen könnte. Oftmals, wenn mich eine Geschichte so fesselt, dann spüre ich meine Schmerzen gar nicht mehr so arg. Es ist ein tolles Hobby, aber leider mittlerweile auch recht teuer, wenn man Bücher inhaliert. :-)

    Einen schönen Montag noch und liebe Grüße,
    Silvia Borowski

  11. Sandra Schepers
    13. September 2016 / 4:39

    Es gibt so viele Situationen, in denen Lesen „die beste Medizin“ ist bei mir…aber ja, ich lese sehr gerne zum Abschalten, jetzt im Sommer am liebsten bei lauer Sommerluft auf dem Balkon…danach fühle ich mich erholt und gelassener, der Stress des Tages ist abgebaut . Ich bin aber eigentliich auch nie ohne Buch unterwegs, denn es gibt immer kleine Zeitfenster, in denen man mal eben ein paar Seiten lesen kann :-) LG aus Düsseldorf

  12. Frauke Jachens-Johannßen
    13. September 2016 / 13:08

    Seit der Seelenfischer Trilogie bin ich ein großer Fan von Hanni Münzer und habe alle ihre Bücher geradezu verschlungen,sie schreibt so fesselnd ,daß man das Buch kaum mehr aus der Hand legen mag und somit lese ich dann überall ,je nachdem wie es die Zeit zulässt.

  13. Sarah
    14. September 2016 / 7:06

    Guten Morgen liebe Vorstadtleben-Bloggerin,

    ich lese am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, wenn alle um mich herum noch im Schalfmodus sind und ich in meine eigene kleine Welt flüchte; abends, zur Entspannung, bei gedämmtem Licht und einen guten Glas Rotwein kuschele ich mich auf die Couch, mein Hund rollt sich zu meinen Füßen und ich verschlinge das Buch, worin ich gerade eintauche.
    ich bin eine leidenschaftliche Leserin und meiner Meinung nach ist eine Welt ohne Bücher möglich, aber nicht sinnvoll.
    Ich liebe es, das leichte Rascheln der Buchseiten beim Umblättern zu hören, den Geruch eines frisch gedruckten Buches aufzunehmen, eine kleine Traumwelt voller Emotionen oder Spannung zwischen meinen Händen zu tragen.
    Viele Grüße
    Sarah

  14. Laura
    15. September 2016 / 17:33

    Hey :) ich habe das Buch auch grad neulich in der Buchhandlung auf dem Neuerscheinungen-Tisch gesehen und es hat mich sofort angesprochen! Habe mir dann gleich „Honigtot“ aus der Bücherei ausgeliehen. Ich lese am liebsten zu Hause auf meinem Bett oder in meinem gemütlichen Sessel, aber auch auf Reisen, in der Bahn oder im Schwimmbad darf nie ein gutes Buch fehlen. Man ist sofort in einer anderen Welt und vergisst alles, was einen gerade noch belastet hat – herrlich :)

    Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende!
    Laura

    • Vorstadtleben
      Autor
      26. September 2016 / 16:42

      Liebe Laura,
      HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Du hast das Buch gewonnen und kannst es schon bald in den Händen halten. Ich benötige nur noch Deine Anschrift, an die ich das Buch versenden kann. Eine Gewinn-Benachrichtigung wartet auch schon in Deinem E-Mail-Postfach.
      Liebe Grüße,
      Moni

  15. Heike Jockers
    16. September 2016 / 21:30

    Ich lese eigentlich fast überall, aber am liebsten im Bett oder auf dem gemütlichen Sofa :)

  16. Katrin Hartmann
    18. September 2016 / 0:45

    Danke für dieses tolle Gewinnspiel! Seit ich vor einigen Monaten „Honigtot“ quasi fast in einem Rutsch durchgelesen habe, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und Marlenes Geschichte! Lesen ist für mich meine Eintrittskarte in die Welt der Phantasie und am besten geht das gemütlich auf dem Sofa oder im kuscheligen Sessel. Sollte die Glücksfee mir hold sein, so würde ich mich riesig, riesig, riesig freuen, denn was außer einem Liebesbrief oder einem Buch kann Papier denn Schöneres werden?*liebe Grüße von Katrin Hartmann

  17. Elke
    18. September 2016 / 13:20

    um einmal in eine ganz andere Welt abzutauchen

  18. 20. September 2016 / 19:49

    Ich bin immer in Aktion, außer ich schlafe. Daher ist mir jede untätige Minute recht um zu einen Buch zu greifen. Hat mich eines aber in seine Fänge genommen, vergesse ich gern auch mal meine Welt um mich her.

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