Rezept
Supersofte Ofenberliner – nicht nur zur Faschingszeit eine Leckerei

 

Eigentlich habe ich ja mit Fasching nicht viel am Hut. Ich bin absolut kein Karnevalsjeck und das muss ich (zum Glück) im Umland von Hannover auch nicht sein. In den Kindergärten und Grundschulen wird zwar auch hier Fasching gefeiert, aber da meine Tochter aus dem Alter schon raus ist, bekomme ich also gar nicht mehr so richtig mit, dass Faschingszeit ist.

Spätestens wenn meine Mutter aber mit ihren selbstgemachten Berlinern um die Ecke kommt, weiß auch ich, dass Karneval ist. Die leckeren in Fett ausgebackenen Hefekugeln mit Marmeladenfüllung sind hier ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Rosenmontag vor der Tür steht.

 

Ofenberliner Rezept Krapfen Kraeppel Berliner

 

Berliner, Krapfen, Pfannkuchen, Kräppel… – ohne frittieren geht’s auch!

Ob nun Berliner, Krapfen, Kräppel, Faschingskrapfen, Pfannkuchen – oder wie die Teile auch in Eurer Region heißen mögen (je nach Region unterscheiden sich übrigens auch die Füllungen) – eines haben die leckeren Hefekugeln gemeinsam: sie werden frittiert.

Weil ich aber kein großer Freund vom Frittieren bin (vor allem aus Geruchsgründen), kommen meine Berliner dieses Jahr ganz ohne Frittierfett aus und sind somit nicht nur bekömmlicher, sondern auch figurfreundlicher ;-) Dieses Jahr gibt es nämlich Ofenberliner! Supersoft und superlecker, aber ohne das ganze Haus geruchstechnisch in eine Pommesbude zu verwandeln.

 

Ofenberliner – das Rezept

Ihr braucht: 

  • 150 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
  • 350 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 40 g sehr weiche Butter (+ flüssige Butter zum Bepinseln)
  • Zucker zum Wälzen oder Puderzucker zum Bestäuben der fertigen Berliner
  • außerdem: Marmelade zum Füllen

 

Ofenberliner Rezept Berliner ohne frittieren

 

So wird’s gemacht: 

Die Milch zusammen mit dem Zucker im Topf erwärmen und die Hefe darin auflösen.

Mehl, Salz und das Ei in eine Rührschüssel füllen und mit der lauwarmen Milch-Hefe-Mischung verkneten. Anschließend die sehr weiche Butter untermengen und den Teig gute 5 Minuten kneten.

Wer eine Küchenmaschine mit Kochfunktion sein Eigen nennen kann, hat es mit der Zubereitung deutlich einfacher. Das lästige (und anstrengende) Kneten des Teiges übernimmt die Küchenmaschine und außerdem muss auch kein Extra-Topf mit der Milch aufgesetzt werden.

 

Zubereitung in der Küchenmaschine mit Kochfunktion (Thermomix, Krups Prep & Cook, etc…)

Die Küchenmaschine wird zuerst mit Milch, Hefe, Zucker und Butter befüllt und darf das Ganze auf Stufe 1 bei 37°C ca. 2 Minuten erwärmen.

Anschließend kommen die restlichen Zutaten für den Teig dazu und die Maschine darf für 5 Minuten die Knetarbeit übernehmen.

 

Berliner Backen im Ofen Ofenberliner

 

Der fertige Teig muss nun zugedeckt an einem Warmen Ort gehen. Nach etwa 30 Minuten sollte sich sein Volumen deutlich vergrößert haben. Dann wird er nochmals mit den Händen durchgeknetet und zu einer Rolle geformt.

Die Rolle teile ich in 15 Portionen und forme aus jeder Portion eine Kugel, die ich auf ein mit Backpapier belegtes Backblech lege. Die Teiglinge werden jetzt nochmal mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt und dürfen weitere 20 Minuten gehen.

In der Zwischenzeit wird der Backofen auf 200°C Umluft (220°C Ober-/Unterhitze) vorgeheizt und die Ofenberliner werden darin ca. 10 Minuten gebacken bis sie mittelbraun sind.

Nach einer kurzen Abkühlungsphase spritze ich mit einer Spritztülle glattgerührte Marmelade in die Ofenberliner, bestreiche sie mit flüssiger Butter und wälze sie anschließend in Zucker oder bestäube sie mit Puderzucker.

 

Ofenberliner Rezept

 

Supersofte Ofenberliner – nicht nur zur Faschingszeit

Die Ofenberliner sind superweich und am allerleckersten wenn sie noch leicht warm sind. Geschmacklich gibt es natürlich einen Unterschied zu den frittierten Kollegen aber diesen Unterschied solltet Ihr definitiv probieren. Unglaublich lecker und vor allem kein überflüssiges Fett auf der Hüfte und kein Pommesbudengeruch in der Wohnung.

In einer Dose aufbewahrt (wenn überhaupt noch einer zum Aufbewahren übrig bleibt) schmecken die Ofenberliner selbst am nächsten Tag noch fluffig weich.

Eine super-leckere Berliner/Krapfen/Pfannkuchen/Kräppel…-Alternative – nicht nur zur Faschingszeit!

 

Ofenberliner Rezept Berliner aus dem Backofen

 

Egal ob Ihr nun Karnevalsjecken seid oder nicht – lasst es Euch schmecken :-)

 

 

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2 Kommentare

  1. 27. Februar 2017 / 11:02

    Die sehen aber lecker aus. Ich hab noch nie Kreppel selber gemacht….

    • Vorstadtleben
      Autor
      27. Februar 2017 / 15:10

      Dann wird’s aber Zeit ;-) Die Zubereitung ist wirklich einfach und sie schmecken echt lecker.
      LG

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