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Wenn das eigene Kind einfach verschwindet – der Albtraum aller Mütter (und Väter) als Miniserie im Ersten: „Das Verschwinden“

 

Es muss einfach ein Albtraum für alle Eltern sein… Wenn das eigene Kind einfach verschwindet und alle Zeichen auch noch auf ein Verbrechen hindeuten. Mich, als Mutter einer Teenie-Tochter, nehmen solche Geschichten immer sehr mit und regen zum Nachdenken an. Ist das Verhältnis zu meinem Kind wirklich so gut wie ich glaube? Würde sie es mir erzählen, wenn sie Probleme hat? Wie geht sie wohl damit um, wenn sie in Kontakt mit Drogen kommt?… Fragen, die man sich als Mutter nun mal stellt.

 

Das Verschwinden Filmtipp das Erste Miniserie

© ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

 

TV-Tipp „Das Verschwinden“ – eine Miniserie auf ARD

Eine Geschichte, die mich erneut zum Nachdenken über das Verhältnis zwischen mir und meiner Tochter gebracht hat, wird demnächst im Ersten als vierteilige Miniserie ausgestrahlt. Die ersten zwei Folgen von „das Verschwinden“ durfte ich mir bereits vorab anschauen und kann es kaum erwarten, bis ich erfahren kann, wie die Geschichte weitergeht. Eine Ermittlergeschichte vom Regisseur Hans-Christian Schmid, die ein Generationenportrait aufzeigt und gleichzeitig ein richtiger Krimi ist.

Folgende vier Sendetermine solltet Ihr jetzt schon im Kalender vormerken, denn diese Miniserie kann ich wirklich nur empfehlen. Endlich mal wieder ein TV-Programm, für das sich das Einschalten lohnt.

Jeweils am

  • Sonntag, den 22. Oktober
  • Sonntag, den 29. Oktober
  • Montag, den 30. Oktober
  • Dienstag, den 31. Oktober

geht es ab 21.45 Uhr im Ersten hochspannend zu. Das kann ich Euch versprechen.

 

das Erste Miniserie Das Verschwinde Filmtipp

© ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

 

Worum geht es?

Die zwanzigjährige Janine Grabowski verschwindet einen Tag nach ihrem 20. Geburtstag. Vieles deutet darauf hin, dass die junge Frau der Kleinstadt Forstenau klammheimlich den Rücken kehren wollte, doch ihre Mutter Michelle ist davon überzeugt, dass Janine etwas zugestoßen sein muss. Während niemand in der idyllischen Kleinstadt nahe der tschechischen Grenze an ein Verbrechen glaubt, macht sich Michelle auf eigene Faust auf die Suche nach ihrer Tochter. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zu einem Bild zusammen, das zeigt, dass die Idylle der Kleinstadt mehr Schein als Sein ist und scheinbar jeder etwas zu verbergen hat…

Schon zu Beginn der Minserie wird deutlich, dass das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter nicht das Beste ist. Janine wohnt in ihrer eigenen Wohnung und lässt ihre Mutter immer weniger an ihrem Leben teilhaben. Als Janine spurlos verschwindet, kämpft ihre Mutter dennoch wie eine Löwin. Man spürt förmlich die Mutterliebe und die Handlung hat mich absolut gefesselt – und nachdenklich gemacht…

Im folgenden Trailer könnt Ihr Euch schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf das Serienhighlight im Ersten holen.

 

 

Wie muss sich diese Mutter nur fühlen…?

Ich als Mama kann Michelle’s Gefühle absolut nachempfinden. Wahrscheinlich würde ich sogar genau so handeln wie sie. Und ich kann extrem viele Parallelen feststellen… Auch wir wohnen in einer Kleinstadt, in der es scheinbar sehr idyllisch zugeht. Aber was wissen wir tatsächlich von unserem Mitmenschen?

Eine ganz normale Familie… Dass sich Teenies mit ihren Eltern manchmal nicht verstehen, schnellstmöglich ausziehen wollen um auf den eigenen Beinen zu stehen, ist völlig normal. Und um genau so ein normales Familienverhältnis geht es auch in der Miniserie. Man findet sich als Zuschauer irgendwie wieder. Ob in der Mutterrolle, der Rolle der unzufriedenen Tochter, oder auch in der Rolle des Nachbarn, der vielleicht etwas zu verbergen hat???

Es geht um Drogen – und wer jetzt denkt in der Großstadt käme man schneller an Drogen als in der idyllischen Kleinstadt, der irrt. Man muss doch nur „die richtigen“ Leute kennen – und die gibt es sowohl in der Kleinstadt als auch in der Großstadt. Dass das Leben auf Land in irgendeiner weise „sicherer“ für unsere Kinder ist als in der Großstadt, das kann ich nicht bestätigen – und der Regisseur von „Das Verschwinden“ sieht es scheinbar genauso.

 

Das Verschinden Miniserie Das Erste

© ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

 

Die Geschichte der Miniserie ist keinesfalls an den Haaren herbeigezogen. Sie ist spannend erzählt und schon die ersten zwei Folgen haben mich in ihren Bann gezogen.

Wer nicht bis Ende Oktober warten möchte, hat schon vorab die Möglichkeit alle vier Folgen am Stück im Kino zu sehen:

  • am Samstag, den 14. Oktober von 11:00 bis 17:30 Uhr im Kino International in Berlin
  • am Sonntag, den 15. Oktober von 13:00 bis 20:00 Uhr im Kino Abaton in Hamburg

Weitere Hintergrundinformationen zum Serienhighlight im Ersten findet Ihr auf daserste.de

Genießt die spannenden Serienabende im Ersten!

 

Miniserie im Ersten das Verschwinden

© ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

 

 

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Folge:

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