Kein Fest ohne Liebe [Anzeige]
Wunderbare Weihnachtstraditionen und ein festliches Dessert – Spekulatius Tiramisu Rezept

Bald ist es soweit – Weihnachten rückt näher und näher… Ich bin dieses Jahr schon besonders früh in Weihnachtsstimmung und freue mich schon sehr auf die Feiertage. Am allermeisten freue ich mich allerdings auf Heiligabend. Schon von klein auf empfinde ich den Tag – bzw. den Abend – als den schönsten Moment der Weihnachtsfeiertage. Nicht etwa wegen der Geschenke, die unterm Baum liegen, sondern weil er jedes Jahr dieses besondere Gefühl hervorruft…

Weihnachten ist bei uns mit vielen Traditionen verbunden. Schon von Kindheit an, gab es zu Hause immer ein bestimmtes Menü an Heiligabend und das habe ich – mit einer Ausnahme – so beibehalten. Die Ausnahme ist der Nachtisch – dieses Jahr wird es ein Spekulatius Tiramisu mit Beeren geben. Und das Rezept dafür verrate ich natürlich hier…

 

spekulatius tiramisu mit beeren festliches dessert

 

Weihnachtliche Traditionen gehören einfach dazu…

Weihnachten wird bei uns im Kreis der Familie gefeiert. Seitdem wir Eltern sind, feiern wir Heiligabend zu dritt und erst an den Weihnachtsfeiertagen werden Oma & Opa besucht (zum Glück gibt es zwei Weihnachtsfeiertage, so dass wir diese auf 2 Omas & Opas aufteilen können).

Das Baumschmücken ist fester Bestandteil des Vormittags an Heiligabend. Nicht, weil wir es vorher vor lauter Weihnachtsstress nicht schaffen – für uns gehört das einfach zu diesem Tag dazu. Der Weihnachtsbaum ist quasi das i-Tüpfelchen und wird eben erst dann aufgestellt, wenn es soweit ist.

 

Ein leerer Teller

Für den Abend wird dann frühzeitig der Tisch gedeckt – so richtig schön festlich mit weißer Tischdecke und schöner Dekoration. Und das Besondere daran: es wird ein Platz mehr gedeckt, als Personen zum Essen da sein werden. Es gibt beim Essen also immer einen freien Platz mit einem leeren Teller. Diesen Brauch kenne ich noch aus meiner Kindheit und finde ihn so schön, dass ich ihn gern beibehalte.

Ich bin in Oberschlesien (das heutige Polen) aufgewachsen, und dort war es Brauch einen extra Teller auf dem Tisch zu platzieren, falls noch ein hungriger Obdachloser an die Tür klopft… Natürlich ist das noch nie bei jemandem, den ich kenne, passiert – dennoch finde ich den Brauch sehr schön und behalte ihn gerne bei.

Das Weihnachtsvideo von Edeka hat mich sehr an diesen Brauch erinnert – schaut mal:

 

 

Ein Geldschein unter dem Teller

Ein weiterer Brauch, den ich von meinen Eltern übernommen habe, ist einen Geldschein unter den eigenen Teller zu platzieren. Das klingt vielleicht etwas komisch und abergläubisch – macht aber nix! Ich mache es trotzdem. Der Geldschein unter dem Teller am Weihnachtsabend, soll symbolisieren, dass man im kommenden Jahr keinen Geldmangel haben wird. Und ich möchte es einfach nicht darauf ankommen lassen ;-) Manchmal darf man eben auch ein bisschen abergläubisch sein…

 

Das Weihnachtsmenü

Andere Länder, andere Sitten…

Es gibt so viele Traditionen, was das Menü an Heiligabend angeht. Aber was ist eigentlich typisch Deutsch? Oft gibt es an Heiligabend etwas “unkompliziertes” wie Kartoffelsalat und Würstchen, oder etwas “geselliges” wie Raclette oder Fondue. Bei vielen gibt es an diesem Abend aber auch schon die Weihnachtsgans mit allem was dazu gehört… Bei uns gibt es Karpfen.

Ein Weihnachtsmenü, dass vielleicht in sich nicht ganz stimmig ist und sich für viele eigenartig anhören mag – für mich ist es aber eben DAS Weihnachtsessen. Diese Kombination gibt es ausschließlich an Heiligabend, und nur dann schmeckt es auch.

 

spekulatius tiramisu mit beeren rezept

 

Der Karpfen wird paniert und gebraten, dazu gibt es Kartoffelstampf mit zerlassener Butter und Rotkohl. Ja, es hört sich tatsächlich nach einer gewöhnungsbedürftigen Kombination an – aber ich könnte mir zum Beispiel auch nicht vorstellen, an Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen zu essen. Das wäre für mich einfach kein Weihnachten.

Natürlich darf auch ein Nachtisch nicht fehlen – wobei ich hier auf den traditionellen Nachtisch, den ich von Haus aus kenne, dankend verzichte. Eine Art Mohnklöße aus Brötchen, Milch, Nüssen und Mohn – die den Originalnamen “Makówki” (ausgesprochen: Makuwki) tragen. Habe ich noch nie gemocht, also erlaube ich es mir, den Nachtisch ganz einfach auszutauschen.

Und dieses Jahr wird es ein Spekulatius Tiramisu sein. Den Probelauf gab es schon und ich kann Euch nur empfehlen, das Dessert nicht (wie ich) in Rotweingläsern zu servieren ;-) Die Portionen sind einfach zu groß und zu mächtig und nach einem leckeren Weihnachtsessen definitiv nicht zu schaffen.

 

spakulatius tiramisu nachtisch weihnachten

 

Rezept – Spekulatius Tiramisu mit Beeren

Für vier kleine (oder 2 große) Portionen braucht Ihr:

  • 200 g Schlagsahne
  • 250 g Magerquark
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200 g TK Beeren
  • 200 g Spekulatius (grob zerkleinert)
  • Kakao zum Bestreuen

 

Zubereitungsschritte: 

  1. Sahne steif schlagen.
  2. Mascarpone, Quark, Puderzucker und Vanillezucker cremig rühren und anschließend die Sahne unterheben.
  3. Die bereitgestellten Dessertgläser erst mit einer Schicht der Creme füllen, darauf die zerkleinerten Spekulatius geben, mit einer Schicht TK-Beeren bedecken und als Abschluss wieder eine Schicht Creme.
  4. Mit Kakaopulver bestreuen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

 

Spekulatius tiramisu dessert rezept

 

Und falls Ihr noch nicht wisst, was an den Feiertagen auf den Tisch kommt – dann schaut doch bei den EDEKA Weihnachts-Rezepten vorbei und lasst Euch inspirieren….

Habt Ihr auch bestimmte Traditionen, die an Weihnachten unbedingt beibehalten werden müssen, damit es sich so richtig nach Weihnachten anfühlt? Erzählt es mir gern in den Kommentaren – ich freu’ mich drauf!

 

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Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Edeka entstanden
Folge:

2 Kommentare

  1. Elke
    5. Dezember 2017 / 21:52

    Hallo Moni,
    der Brauch mit dem leeren Teller gefällt mir richtig gut. Ich habe zwar noch nie davon gehört, aber es ist eine wirklich schöne Tradition.
    Bei uns gibt es keine bestimmten Weihnachtstraditionen, manchmal fahren wir über Weihnachten auch einfach weg. Aber es ist immer ein schönes Fest, ganz egal wo und wie wir es verbringen.
    Ich wünsche dir eine schöne Vorweihnachtszeit

    LG
    Elke

  2. 7. Dezember 2017 / 11:15

    Liebe Moni,
    dass hast du schön geschrieben. Ich finde auch, dass Bräuche und Rituale ganz wichtig in unserem Leben sind, nicht nur zur Weihnachtszeit.
    Ich wünsche dir noch eine schöne Adventszeit!
    Liebe Grüße
    Isabella

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