#sonntagsglück
Heute mache ich einfach mal NICHTS! Und das ist gar nicht so einfach wie es sich anhört…

 

Einfach mal Nichtstun. Gar nichts. Nicht lesen, Fernsehen, E-Mails checken oder bei Facebook oder Instagram die Zeit totschlagen. Ich meine mal so richtig NICHTS tun. Hinsetzen, Augen schließen und dem Zwitschern der Vögel zuhören. Einfach mal komplett abschalten und gar nichts machen….

Eigentlich wollte ich mir einen gemütlichen Sonntag machen. Endlich mal das angefangene Buch weiterlesen, mir ein paar Rezepte für die kommenden Lecker in’s Wochenende Freitagsbeiträge überlegen und ausprobieren, einen Kuchen backen… alles Dinge, die ich gern mache. Und hätte mich dann abends jemand gefragt “Und, was hast Du so den ganzen Tag gemacht?” – hätte ich geantwortet “Ach, nichts…” Und trotzdem wäre es nicht “nichts” gewesen.

Aber an diesem Sonntag habe ich tatsächlich mal NICHTS gemacht. Jedenfalls zeitweise – und es hat unfassbar gut getan.

 

hortensie sonntagsglueck wochenendpost kw25 nichtstun

 

Eigentlich hasse ich Langeweile…

Für mich gibt es fast nichts Schlimmeres als Langeweile. Eigentlich habe ich auch gar keine Langeweile – es gibt immer etwas zu tun. Ich nehme mir zwar Pausen, in denen ich mich mit meinem Kaffee auf die Terrasse setze – dann habe ich aber oft mein Handy in der Hand, checke meine Emails, scrolle meinen Instagram-Feed durch, vergebe Likes oder kommentiere, oder poste selbst ein Bild.

Im Prinzip ist das kein Nichtstun – ich bin ja irgendwie beschäftigt und wenn ich nicht aufpasse ist ruckzuck eine halbe Stunde rum, in der ich zwar nicht wirklich produktiv war – so richtig abgeschaltet habe ich aber auch nicht.

Nichtstun ist dagegen wirklich mal gar NICHTS tun. Was sich erstmal nach Langeweile pur anhört, tut mal so richtig gut…

Wie gesagt – eigentlich wollte ich lesen. Also habe ich es mir mit meinem Buch gemütlich gemacht. Aber letztendlich habe ich keine einzige Zeile gelesen. Ich habe einfach den Moment genossen, dem Vogelgezwitscher gelauscht und festgestellt, dass es genau diese Momente sind, an denen ich am besten abschalten und Kraft tanken kann. Und so ein Sonntag eignet sich einfach perfekt dafür.

 

pause sonntagsglueck wochenendpost kw25 Nichtstunt

 

Manche nennen es Durchhänger – ich nenne es Kraft tanken

Vielleicht war es auch ein kleiner Durchhänger. Im Moment fühle ich mich tatsächlich ein wenig ausgelaugt und urlaubsreif… Aber warum muss man denn einen Durchhänger immer Negativ sehen?

Für mich war dieser sonntägliche Durchhänger – das Nichtstun – einfach mal nötig um wieder voller Elan in die neue Woche zu starten. Und ich finde so einen Durchhänger, darf sich jeder mal gönnen. Mir hat dieser Durchhänger jedenfalls so gut getan, dass der Montag wiederum mehr als produktiv war – und das ohne, dass ich mich gestresst gefühlt hätte.

Ich habe mir Themen für kommende Beiträge überlegt, ich habe den Haushalt quasi mit links geschmissen, die Betten frisch bezogen, Wäsche gewaschen, einen Berg Bügelwäsche weggebügelt, einen neuen Blogbeitrag geshootet, Papierkram erledigt… Alles Dinge, die ich schon länger vor mir hergeschoben habe und ein wenig Angst hatte, dass ich das alles vor dem Urlaub nicht mehr schaffen würde. Jetzt ist alles erledigt und das, weil ich es mir einfach mal gegönnt habe NICHTS zu tun und dabei neue Kraft zu tanken.

 

Kaffeepause sonntagsglueck wochenendpost kw25 Nichtstun

 

Einfach mal Nichtstun – trotz langer To-Do-Liste

Manchmal fällt mir Nichtstun ganz schön schwer. Da wäre doch die endlos scheinende To-Do-Liste, die sich ja nun wirklich nicht von selbst erledigt. Und kaum sind oben zwei Punkte als erledigt abgehakt, kommen unten schon wieder drei neue dazu. Wie soll man da einfach abschalten und Nichtstun?

Doch es geht. Und damit meine ich nicht, dass man den ganzen Tag verplempern soll und die Pflichten vernachlässigen. Manchmal reichen auch schon 10 Minuten Nichtstun für neue Energie.

Diese Woche flutscht es jedenfalls wieder. Der Montag war vielversprechend und der Rest der Woche ist auch schon komplett verplant. Die letzte Woche vor dem Urlaub hat es nochmal so richtig in sich – und dann heißt es wirklich mal Abschalten und Nichtstun :-) Aber das wird mir im Urlaub sicherlich nicht schwerfallen…

 

 

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