Von tierischen Mitbewohnern und Putzplänen – trotzdem mehr Freizeit und ein sauberes Zuhause dank iRobot Roomba i7+

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Bei uns zuhause geht es tierisch zu! Seit inzwischen 7 Jahren wohnt unser Shiba Inu Rüde Sammy bei uns und letzten Sommer ist der Britisch Kurzhaar Kater Mr. Wilson eingezogen.

Ich kann es mir inzwischen nicht mehr vorstellen ohne Haustiere zu leben. Die täglichen Hunderunden sind für mich keine geopferte Freizeit sondern einfach eine Wohltat und wenn der Kater abends auf dem Sofa seine Streicheleinheiten einfordert und schnurrend das Köpfchen an meiner Hand reibt, dann geht mir einfach das Herz auf…

Was mich allerdings ein bisschen nervt und womit ich vor der Anschaffung der Haustiere nicht (in diesem Ausmaß) gerechnet habe, ist dass mit zwei haarigen Mitbewohnern nunmal täglich gesaugt werden muss.

Haustiere und iRobot Rommba i7pl

Das Staubsaugen – oder in diesem Fall besser gesagt: Tierhaarsaugen – gehört hier jedenfalls zum täglichen Pflichtprogramm. Keine große Sache und trotzdem irgendwie lästig.

Tierhaare und Staub verbinden sich innerhalb kürzester Zeit zu kleinen Wollmäusen, die der Kater auf wundersame Weise – statt zu jagen – aus sämtlichen Ecken hervorzuholen scheint. Um unsere Fußböden mit möglichst wenig Aufwand dauerhaft sauber zu halten, habe ich letztes Jahr bei einem Angebot zugeschlagen und einen Staubsaugerroboter zu einem Schnäppchenpreis ergattert.

Augen auf beim Saugroboterkauf!

Leider hat sich der vermeintliche Haushaltshelfer als Reinfall entpuppt. Er kam mit den hochfloorigen Teppichen nicht zurecht und fuhr sich darauf fest. Er stieß meine Stehlampe um und ständig musste (dank der vielen Tierhaare) der Auffangbehälter geleert werden.

Außerdem arbeitete der Saugroboter nach dem „Chaosprinzip“ – das heißt er fuhr los, stieß irgendwo gegen ein Möbelstück oder eine Wand, drehte sich um eine bestimmte Gradzahl und fuhr wieder in eine andere Richtung. Nach einer gewissen Zeit fuhr er wieder in seine Ladestation und war fertig – ob er nun überall gewesen ist, war fraglich (und manchmal auch deutlich sichtbar, dass er es nicht war).

Mit seiner Leistung war ich jedenfalls nicht zufrieden und griff wieder selbst zum Staubsauger. Bis vor vier Wochen bei uns ein neues Zeitalter des Staubsaugens angebrochen ist – mit dem iRobot Roomba i7+.

iRobot roomba i7 plus mit automatischer Absaugstation

Ein Saugroboter, der mitdenkt? iRobot Roomba i7+ im Test

Ich muss zugeben – ich war skeptisch. Und neugierig. Der Produkttest des iRobot Roomba i7+ kam wie gerufen. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt in einen neuen Saugroboter zu investieren, der mehr meinen Erwartungen entspricht, als mein vermeintliches Schnäppchen (da hat es sich übrigens wieder bestätigt: wer billig kauft, kauft zwei mal).

Über die Möglichkeit ein solches Gerät für einen Testzeitraum zur Verfügung gestellt zu bekommen habe ich mich also riesig gefreut und mir vorgenommen den iRobot Roomba i7+ auf Herz und Nieren zu testen.

Die letzten vier Wochen hat er hier also Tag ein, Tag aus unter Beweis stellen dürfen, was er so auf dem Kasten hat. Und mit „Kasten“ sind wir auch schon beim ersten Punkt – die Optik! Die spielt, wie ich finde, eine nicht ganz unerhebliche Rolle. In einen Schrank sperren kann man den Saugroboter ja nicht, wenn er jederzeit startklar sein soll.

irobot roomba i7 plus saugroboter

Die Ladestation des iRobot Roomba i7+ ist nicht einfach nur eine Ladestation, die den Saugroboter mit der nötigen Energie versorgt – es ist gleichzeitig seine automatische Absaugstation, die den Auffangbehälter des Roomba automatisch in einen Beutel entleert. Nie wieder daran denken müssen, den Staubsaugerroboter zu leeren! Dafür nehme ich die Größe der Ladestation doch gerne in Kauf!

Bei uns steht die Ladestation im Wohnzimmer, relativ gut „versteckt“ zwischen Sideboard und Kamin. Laut Anleitung ist der Standort zwar nicht ganz optimal (die Ladestation benötigt gewisse Mindestabstände zu Möbelstücken) – das scheint unseren Roomba aber nicht im geringsten zu stören. Er findet immer problemlos zu seiner Station zurück und dreht von hieraus fröhlich seine Runden durch das Haus.

Und das macht er nicht einfach nur so, sondern mit System. Dafür benötigt er erst einmal eine Verbindung mit dem WLAN. Ich habe also die iRobot HOME-App auf mein Handy geladen und den iRobot Roomba i7+ mit wenigen Klicks damit verbunden. So kann der Roomba nicht nur manuell am Gerät gestartet werden, sondern auch per App.

Haustiere und iRobot Rommba i7pl (1)

Während der ersten Saugdurchgänge, saugt der Roomba nicht nur (und stellt auch gleich unter Beweis, dass er sowohl mit glatten Böden, als auch mit hochfloorigen Teppichen bestens zurechtkommt), sondern „erkundet“ auch gleichzeitig das Haus.

Mit der intelligenten Imprint™ Raumerfassungs- und Steuerungstechnologie lernt, kartiert und passt sich der Roomba dem Zuhause an. Eine Abgrunderkennung verhindert, dass der Roomba Treppen runterstürzt. Er merkt sich außerdem wo Möbelstücke stehen, um hier zukünftig nicht mehr anzuecken, sondern gründlich an deren Rand entlangzusaugen und gleichzeitig erstellt er einen ziemlich genauen Grundriss des Hauses, der nach den ersten Saugdurchgängen in der App sichtbar wird.

Hier müssen dann nur noch die Trennungen der Räume manuell vorgenommen werden, die Räume entsprechend benannt werden und schon steht einer maßgeschneiderten Reinigung nichts mehr im Weg.

irobot roomba i7 plus mapping

Ich kann den Roomba die ganze Wohnung saugen lassen – oder nur bestimmte Räume. Ich kann einen Zeitplan erstellen, wann welcher Raum gesaugt werden soll, und ich kann ihn nicht nur per App, sondern auch per Sprachassistent (Alexa & Co.) steuern.

Für mich bedeutet der iRobot Roomba i7+ inzwischen eine enorme Erleichterung und einfach mehr Freizeit. Ich kann mich darauf verlassen, dass er jeden Vormittag seinen Pflichten nachgeht und die komplette Etage reinigt – und ich kann mich zum Feierabend über saubere Böden freuen. Am Wochenende nach dem Frühstück sage ich Alexa nur kurz bescheid, dass sie den Roomba in die Küche schicken soll und wenn ich anschließend aus dem Bad komme, sind die Krümel rund um und unter dem Esstisch weggesaugt (es sei denn, der Hund war schneller – weg sind die Brötchenkrümel so oder so).

Der größte Vorteil für mich ist aber nach wie vor die Absaugstation. Während der Saugroboter selbst, wie die meisten eben auch, einen relativ kleinen Auffangbehälter hat, brauche ich mich um dessen Leerung überhaupt nicht zu kümmern (auch wenn das manuelle Leeren eine saubere Sache ist).

irobot roomba i7 plus sugroboter schmutzbehaelter

Bei uns ist der Roomba so programmiert, dass er nach jeder Rückkehr in die Ladestation automatisch geleert wird. Sollte der Auffangbehälter mal während des Saugens voll sein (wenn sich die Haustiere gerade im Fellwechsel befindet, ist das durchaus mal der Fall) kehrt der Roomba automatisch zur Ladestation zurück, leert den Auffangbehälter und setzt anschließend seine Arbeit fort.

Für eine gründliche Reinigung sorgen übrigens anstelle von Borsten zwei flexible Gummibürsten, die sich auf der Unterseite des Gerätes befinden. Für alle Böden und unterschiedliche Bodenbeläge geeignet und der wohl größte Vorteil ist, dass sich lange Haare darin nicht so hartnäckig verfangen wie in den üblichen Borsten. Wann immer ich den Roomba mal von unten betrachte (einfach die Macht der Gewohnheit, weil ich die Borsten meines Staubsaugers bisher sehr oft von langen Haaren befreien musste), sind die Gummirollen sauber und haarfrei.

irobot roomba i7 plus gummirollen

Mehr Freizeit und ein sauberes Zuhause

Vier Wochen wohnt der iRobot Roomba i7+ nun schon hier und ich kann einfach nichts Negatives daran finden. Die tierischen Mitbewohner haben ihn zwar anfangs etwas misstrauisch beäugt, aber inzwischen wird er akzeptiert und man lässt ihn in Ruhe seiner Arbeit nachgehen :-)

Und die erledigt er auch sehr gründlich. Er fährt nicht nach dem Chaosprinzip durch das Haus, sondern mit System. Er erstellt visuelle Markierungspunkte, um nachzuverfolgen, wo er bereits gereinigt hat und wo noch Arbeit auf ihn wartet. Und dank 3 Stufen Reinigungssystem können Schmutz, Staub und Tierhaare dem Roomba einfach nicht entkommen. Doppelbürsten an der Unterseite, die Ecken- und Kantenreinigungsbürste und die Saugkraft nehmen es mit allem auf, was sich auf Teppichen und Hartböden ansammelt.

irobot roomba i7 plus staubsaugerroboter

Die automatische Entleerung ist nach wie vor meine Lieblingsfunktion. Was bringt einem der beste Staubsaugerroboter, wenn man vergisst ihn zu leeren und er den nächsten Saugvorgang nicht starten kann, weil er voll ist. Das kann mit dem iRobot Roomba i7+ jedenfalls nicht passieren und ich genieße den Luxus sehr, jederzeit und von überall aus mein Haus saugen lassen zu können.

Der einzige Nachteil, der damit einhergeht sind die Folgekosten für die Staubsaugerbeutel, die die Absaugstation benötigt. Eventuell könnte man auch die Größe der Lade- und Absaugstation als Nachteil empfinden – wenn man allerdings bedenkt wie viel Technik darin steckt, relativiert sich das für mich wieder.

Im Großen und Ganzen hat der iRobot Roomba i7+ für mich somit also (fast) nur Pluspunkte gesammelt. Dass er sowohl Hartböden als auch hochfloorige Teppiche mühelos saugt – damit hat er bei mir schon den ersten Stein im Brett gehabt. Die pflegeleichten Gummibürsten an der Unterseite punkten ebenfalls und die App, die ich anfangs als nette Spielerei abgetan habe, ist auf jeden Fall mehr als sinnvoll. Je nach Bedarf die einzelnen Räume saugen lassen oder einzelne Räume auslassen – auch das macht Sinn.

tierhaare irobot roomba i7 plus

Alles in allem erfüllt der iRobot Roomba i7+ meine Anforderungen an einen Staubsaugerroboter und erleichtert mir definitiv den Alltag. Zwei haarige Mitbewohner und trotzdem ein sauberer Fußboden – ohne dass ich selbst zum Sauger greifen muss.

Ich sehe dem nächsten Fellwechsel, der bei den aktuell frühlingshaften Temperaturen jederzeit losgehen könnte, jedenfalls sehr entspannt entgegen und freue mich auf mehr Freizeit und auf tierhaarfreie Fußböden :-)

Genießt den Frühling!

Eure

Signatur Moni
iRobot Roomba i7 plus Saugroboter Clean Base Tierhaare

Der iRobot Roomba i7+ wurde mir für einen Zeitraum von 4 Wochen zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Der Testbericht basiert auf meinen Erfahrungen der vergangenen 4 Wochen und spiegelt meine eigene, unbeeinflusste Meinung wieder.

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1 Kommentar

  1. 24. Mai 2019 / 14:34

    Ich finde solche Roboter auch einfach super. Früher sah es bei mir aus wie Sau. Heute lebe ich beim nach Hause kommen erstmal wie nach Zeiterfassung. Mindestens 30 Minuten aufräumen und Ordnung machen. Den Rest macht dann der Roboter alleine :)

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