New York #1 – Das erste Mal im Big Apple! Wenn ein Traum in Erfüllung geht…

New York war schon immer mein großer Traum. Einmal in dieser Stadt gewesen sein, die Hochhäuser bestaunen, sich mit dem Menschenstrom durch die Straßen treiben lassen, durch den Central Park schlendern, das bunte Treiben am Times Square bei Nacht sehen, über die Brooklyn Bridge gehen, einfach New York erleben….

Ich habe es mir als persönliches Ziel gesetzt noch vor meinem 40-sten Geburtstag einmal in New York gewesen zu sein – ich habe es 2017 sogar hier in meiner persönlichen Bucket List mal aufgeschrieben.

Dieses Jahr werde ich 40. Höchste Zeit also den New York Reisewunsch endlich in Erfüllung gehen zu lassen – und eigentlich kann ich es selbst kaum glauben, dass dieser Traum nun wahr geworden ist. Ich war da! Ich war in New York!

New York Manhattan bridge

New York – ein Traum wird wahr…

Wenn man sich etwas so sehr wünscht, dann hat man auch ganz bestimmte Vorstellungen davon. Klar, man kennt New York aus dem Fernsehen, man sieht Bilder im Internet, man liest vor der Abreise noch Blogbeiträge über New York von Bloggerkollegen, die erst kürzlich dort gewesen sind…. Man hat sich im Vorfeld ein Bild gemacht und das ist da jetzt drin im Kopf. Und dann steht man plötzlich mitten in Manhattan und ist einfach nur überwältigt.

Dabei bin ich eigentlich kein Mensch, der sich von Dingen „überwältigen“ lässt. Ich nehme Dinge so hin wie sind, finde sie schön, sehr schön, grandios, bin begeistert – aber selten macht mich etwas einfach so sprachlos oder bringt mich zum Weinen (Emotionen bringen mich zum Weinen, aber nicht Dinge oder Orte). Und trotzdem hat New York mich zum Weinen gebracht! Scheinbar war dieser Wunsch New York zu erleben so tief verankert, dass es diese Emotion in mir ausgelöst hat – und da stand ich nun auf dem Top of the Rock und die Tränen ließen sich einfach nicht mehr zurückhalten…

New York Ausblick vom rockefeller center empire state building
New York ausblick vom rockefeller center central park
New York Blick nach unten vom Top of the Rock

Erst recht nicht, als ich von dort oben über WhatsApp meine Tochter anrief um diese Aussicht doch irgendwie mit ihr zusammen genießen zu können. Diese Reise ohne meinen Mann und meine Tochter gemacht zu haben, habe ich in diesem Moment wohl am meisten bereut – auch wenn der Trip mit einer Freundin zusammen wirklich schön war. Es war unser gemeinsamer Traum, den wir uns gemeinsam erfüllt haben und New York mit Familie läuft auch definitiv nicht weg.

New York erleben…

Wir haben die Tage in New York nicht von Vorneherein verplant. Wir wollten uns treiben lassen, nicht von einer Sehenswürdigkeit zur anderen hetzen. Und trotzdem haben wir viele der Sehenswürdigkeiten New Yorks gesehen. Die Aussicht vom Top of the Rock stand auf unserer beider „Wunschliste“ und so haben wir uns das, mit Blick auf die Wettervorhersage, für den ersten Morgen in New York vorgenommen.

Dank der Zeitumstellung beginnt der erste volle Tag in New York in aller Herrgottsfrühe. Und so fanden wir uns schon kurz vor 8 Uhr, die Bäuche mit Pancakes und reichlich Kaffee gefüllt, vor dem Rockefeller Center. Die Einzigen waren wir natürlich nicht – trotzdem standen wir nur etwa 5 Minuten an, um an die Karten zu kommen und weitere 10 Minuten oben an der Sicherheitskontrolle. Ich habe im Vorfeld von deutlich längeren Wartezeiten gelesen – das Top of the Rock gleich am Morgen zu besuchen, ist also definitiv eine gute Idee.

New York Rockefeller Center
New York ausblick vom rockefeller center manhattan

Die Aussicht über die Stadt ist einfach überwältigend und definitiv ein Highlight des Trips auf das ich nicht verzichten wollen würde.

So schön es aber auch ist New York von oben zu sehen, wir wollten schließlich auch rein ins Getümmel. Um den schönen Tag so richtig auszukosten (in den kommenden Tagen sollte das Wetter nicht mehr ganz so schön werden) wollten wir an diesem Tag noch zum Highline Park und zur Brooklyn Bridge.

Das Straßensystem in New York macht es einem wirklich einfach sich zurecht zu finden und mit Blick auf die Kartenapp im Smartphone ist jedes Ziel wirklich einfach erreichbar. Wir haben uns überwiegend zu Fuß fortbewegt – wie gesagt, wir wollten nicht von einer Sehenswürdigkeit zu anderen hetzen, sondern einfach New York erleben. Wir haben uns New York quasi erlaufen und konnten so auf unserem Weg – sozusagen im Vorbeigehen – tatsächlich viele Sehenswürdigkeiten einfach „mitnehmen“.

New York blick auf flatiron building
New York Manhattan
new york ground zero

Hier und dort, sind wir länger verweilt, am Hudson River eine Mittagspause in der Sonne eingelegt. Wir haben das faszinierende Flatiron Building bestaunt, sind durch den Highline Park geschlendert, die besondere Stimmung am Ground Zero wahrgenommen, das One World Trade Center, den Oculus….

Tatsächlich haben wir an diesem einem Tag viel mehr gesehen, als im Vorfeld gedacht, um letztendlich an der Brooklyn Bridge anzukommen.

New York Hudson River Skyline
New York Highline Park Hochhaeuser
New York oculus
New York im Oculus

Der Gang über die Brooklyn Bridge ist für mich persönlich ein weiteres Highlight des Tages gewesen – in erster Linie sehr beeindruckend (und sehr lang). Anschließend haben wir uns in Brooklyn eine Stärkung gegönnt und sind – mit Blick auf die Brooklyn Bridge – über die Manhattan Bridge zurück nach Manhattan gelaufen.

Wer schon mal in New York gewesen ist, kann sich in etwa vorstellen, was für eine Strecke wir an diesem Tag zu Fuß zurückgelegt haben ;-) Für alle anderen: es waren laut meinem Schrittzähler insgesamt 43.000 Schritte, was ca. 32 km entspricht. Ich glaube, ich bin noch nie an einem Tag so viel gelaufen wie an diesem!

New York Brooklyn Bridge
New York Brookly Bridge
New York Brooklyn Fotospot Manhattan bridge
New York Brooklyn Bridge blick von manhattan bridge

Wieder zurück in Manhattan haben wir noch zum Abschluss des Tages eine Fahrt mit der Long Island Fähre gemacht – einfach der Vollständigkeit halber ;-) Nach diesem spontanen Sightseeing-Marathon durfte die Freiheitsstatue einfach nicht fehlen.

Zurück zum Hotel ging es dann aber mit der Subway… Dank Google-Maps ist es in New York übrigens auch wirklich einfach sich mit der Subway fortzubewegen und wir haben diese Möglichkeit auch in den folgenden Tagen einige Male genutzt.

New York Freiheitsstatue Statue of liberty

New York – ein Tag voller Eindrücke

Unser erster Tag in New York hat alle Erwartungen definitiv übertroffen. Direkt am ersten Tag so viel zu sehen – damit habe ich im Vorfeld nicht gerechnet. Und auch wenn es sich nach einem wahren Sightseeing-Marathon anhört (den wir ja eigentlich gar nicht wollten) war es einfach der perfekte Tag.

Anstrengend, aber sehr schön und voller Eindrücke…. Auch wenn man sich vorher einredet, dass man nicht die typischen Sehenswürdigkeiten abklappern möchte – man tut es doch und ist hinterher froh darüber. Jedenfalls konnten wir die folgenden Tage super-entspannt angehen und uns absolut treiben lassen. Und genau das haben wir auch getan – aber dazu in einem weiteren Beitrag mehr…

New York strassenzug

Eure

Signatur Moni

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2 Kommentare

  1. 12. Juni 2019 / 8:13

    Liebe Moni,

    New York und San Franzisko sind zwei meiner Dinge die noch auf meiner ToDo Liste stehen.

    Ok, mit dem 40ten das passt dann nicht mehr, 50 auch nicht. Oh herje, denk jetzt bitte nicht, das ich steinalt bin. Ich werde im Juli 52, bin aber im Kopf bei mitte 30 stehen geblieben was auch gut so ist. Ich habe mir meinen 55 Geburtstag als Wunsch für New York mal in meinen ToDo Planer gesetzt und den 60ten meines Mannes. Herje, hört sich das an. Aber das ist dann auch nicht mehr so lange. Gute 4 Jahre für Udo. Aber für Ihn wünsche ich mir San Franzisco. Ich war schon einmal dort und meine Cousine lebt in der Nähe und die möchte ich dann auch gern mal wieder mit besuchen. Ich möchte auch keinen Plan machen, dies und das “ muss“ man gesehen haben. Nein einfach treiben lassen. :-) Klar mit etwas Planung schon, aber nicht hetzen. So haben wir bis jetzt immer am meisten etwas gesehen und genossen. Danke für deinen tollen Artikel und ich freue mich schon auf Teil 2 und 3. Hoffe ich zumindest.

    Liebe Grüße
    Elke von Elke.Works

  2. 12. Juni 2019 / 15:34

    Wow, tolle Fotos. Da meine Frau vor bald zehn Jahren für ein Jahr in New York arbeitete, war ich in dieser Zeit einige Male in New York und auf Long Island. Wenn du dann mit deiner Familie mal hin fliegst, dann empfehle ich euch einen Drink in der Rooftop Bar 230 Fifth mit tollem Blick auf das Empire State Building. :-)
    Beste Grüsse, Stefan

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