Kaffeegenuss… Filter, Bohne, Kapsel, Pad – welche Kaffeemaschine ist die richtige?

Ich bin ein absoluter Kaffeeliebhaber. Und nicht nur ich – die Kaffeeleidenschaft ist hier wohl familiär bedingt. Ich kenne es von Haus aus so, dass jedem Besuch gleich eine Tasse Kaffee angeboten wird und auch bei der Familie meines Mannes ist es nicht anders.

Wir trinken leidenschaftlich gerne Kaffee und so kommen über den Tag verteilt auch so einige Tassen zusammen, die wir genüsslich in uns hineinschütten. Inzwischen habe ich mir sowohl die Milch, als auch den Zucker im Kaffee abgewöhnt und trinke meinen alltäglichen Kaffee schwarz. Kaffeespezialitäten mit Milch, wie einem Latte Macchiatto oder Cappuccino, bin ich allerdings nicht abgeneigt – ganz im Gegenteil! Im einem Café bestelle ich meist einen Latte Macchiatto und auch zu Hause genehmige ich mir zum Feierabend auch gerne einen Cappuccino aus unserem Kaffeevollautomaten.

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Ein Kaffeevollautomat war schon lange ein kleiner Traum von mir – und diesen habe ich mir im Zuge einer neuen Küche auch erfüllt. Das ist inzwischen 2 Jahre her und seitdem hat uns die Maschine mit literweise Kaffee versorgt – bis vor drei Wochen die Meldung „Allgemeine Störung“ im Display auftauchte.

Nichts ging mehr.

Weder die Bedienungsanleitung noch das Internet hatten eine Lösung parat – der Kaffeevollautomat hat von einer Minute auf die andere einfach seinen Dienst quittiert. Kurz nach Ablauf der zweijährigen Garantie (wann auch sonst?).

Für mich eine mittelschwere Katastrophe – obwohl mir noch weitere Möglichkeiten der Kaffeezubereitung zur Verfügung stehen. Ganz zur Not eben per Hand aufgießen. Da ich aber trotz großer Kaffeeliebe eine Null in der Kaffeezubereitung bin (das Verhältnis von Kaffee und Wasser bekomme ich einfach nicht so richtig hin), überlasse ich das lieber einer Maschine die das definitiv besser (und schneller) kann als ich. Und so machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Gerät, das mir zukünftig meinen wohlschmeckenden Kaffee zubereiten würde.

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Die Suche nach der richtigen Kaffeemaschine

Das koffeinhaltige Heißgetränk meiner Begierde kann bekanntermaßen auf ganz viele verschiedene Arten zubereiten werden. Dementsprechend viele Kaffeeautomaten und -Maschinen gibt es auch auf dem Markt. Aber welche ist die Richtige?

Auf der Suche nach DEM passenden Gerät für mich/uns und unsere Bedürfnisse, habe ich mich aber nicht nur mit den verschiedenen Arten der Kaffeezubereitung beschäftigt, sondern auch mit den Kosten. Schließlich möchte niemand draufzahlen – weder bei der Anschaffung, noch bei den Folgekosten.

Um bei der Anschaffung zu sparen – und das mache ich grundsätzlich vor jeder Anschaffung – suche ich gezielt nach Gutscheincodes und Rabatten im Netz. Wer online kauft und dabei sparen möchte, kann mit ein paar Klicks schon sehr attraktive Rabatte erhalten. Wer nicht für jeden Online-Shop gesondert nach den begehrten Codes suchen will, stolpert schnell über entsprechende Rabattportale. Ich persönlich finde SPARWELT recht übersichtlich. Zurzeit finden sich dort auch einige Gutscheine von Tchibo unter anderem mit stark reduzierten Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten. Aber welche Kaffeemaschine ist denn nun die richtige?

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Welche Kaffeemaschine ist die richtige?

Pauschal kann man diese Frage auf jeden Fall nicht beantworten. Sonst würden alle Kaffeetrinker die gleiche Kaffeemaschine in der Küche stehen haben.

Vielmehr muss sich jeder für sich ein paar Fragen beantworten um letztendlich eine Entscheidung zu treffen.

  • Wie viele Tassen Kaffee werden täglich zubereitet?
  • Wie viel Zeit darf die Zubereitung einer Tasse Kaffee in Anspruch nehmen?
  • Wie hoch darf der Pflegeaufwand der jeweiligen Maschine sein?
  • Wie viel Platz darf die Maschine in der Küche einnehmen?
  • Lege ich Wert auf die Zubereitung von Kaffeespezialitäten?
  • Wie hoch dürfen die Kosten für Anschaffung und Betrieb sein?
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Die Filterkaffemaschine – der Klassiker

Die klassischste Art des Kaffeekochens (wenn man das Handfiltern mal außer Acht lässt – aber wir wollen uns ja hier auf die Geräte konzentrieren) – die Filterkaffeemaschine.

Die Kaffeemaschine, die mit dem klassischen, drucklosen Brühverfahren arbeitet, liefert uns den klassischen Filterkaffee. Und das auch gleich in größeren Mengen, falls sich die Verwandtschaft zum Kaffeetrinken ankündigt.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und hat man erstmal die für sich richtige Menge des Kaffeepulvers herausgefunden, das in den Filter gefüllt werden muss, kann eigentlich auch nichts mehr schiefgehen.

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Die wohl größten Vorteile der klassischen Filterkaffeemaschine sind wohl, dass sie relativ günstig in der Anschaffung ist, einfach in der Bedienung, sie macht viele Kaffeetrinker auf einmal glücklich und auch bei den Kosten pro Tasse Kaffee ist die Filterkaffeemaschine nahezu unschlagbar.

Über den Geschmack lässt sich allerdings streiten… Oft ist bei den Kaffeemaschinen die Kontaktzeit zwischen Kaffee und Wasser zu lang, was zur Folge hat, dass zu viele Bitterstoffe aus dem Kaffee gelöst werden und der Kaffee bitter schmeckt. Das kann, muss aber nicht so sein – auf Kaffeespezialitäten muss man hier allerdings komplett verzichten.

Der Kaffeevollautomat – bequem, schnell und vielseitig

Frisch aufgebrühter Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen und das ganze einfach auf Knopfdruck. Das macht der Kaffeevollautomat und genau das macht ihn auch so beliebt.

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Außerdem lassen sich mit dem Kaffeevollautomaten – ebenfalls auf Knopfdruck – verschiedene Kaffeespezialitäten zubereiten. Ein schön geschichteter Latte Macchiatto, ein leckerer Cappuccino – im besten Fall nach den eigenen Vorlieben.

Bei einem guten Vollautomaten sollte diese Möglichkeit jedenfalls gegeben sein. Den Mahlgrad den persönlichen Vorlieben anpassen, die Brühtemperatur einstellen, die Stärke des Kaffees, das Verhältnis von Milch und Kaffee… Oft sind verschiedene Geschmacksprofile programmierbar oder man wählt die automatischen Werkseinstellungen. Eben einfach bequem, schnell und vielseitig – das ist der Kaffeevollautomat.

Die Kosten für die einzelne Tasse Kaffee sind bei einem Kaffeevollautomaten mit am günstigsten, der Anschaffungspreis wiederum nicht. Auch der Reinigungsaufwand und Pflegeaufwand ist bei einem Kaffeevollautomaten recht hoch. Außerdem bereitet der Kaffeevollautmat höchstens 2 Tassen gleichzeitig zu und benötigt auch relativ viel Platz. Dafür ist der Kaffee immer frisch und schnell auf Knopfdruck zubereitet – für Vieltrinker definitiv ein Vorteil.

Die Siebträgermaschine – für Liebhaber

Eine Siebträgermaschine zaubert den perfekten Espresso. Punkt.

Allerdings macht sie das nicht einfach so – sondern nur mit dem entsprechenden Zeitaufwand und Wissen. Man muss sich schon mit der Maschine beschäftigen und auseinandersetzen um am Ende den perfekten Espresso zu erhalten.

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Eine Siebträgermaschine ist in der Küche definitiv ein echter Hingucker und für Espresso-Liebhaber, die die Zubereitung des Heißgetränk so richtig zelebrieren wollen, die perfekte Wahl. Allerdings muss man für eine gute Siebträgermaschine auch relativ tief in die Tasche greifen und bereit sein in die Kaffeezubereitung Zeit zu investieren.

Auch der Pflege- und Reinigungsaufwand ist bei einer Siebträgermaschine vergleichsweise hoch und wer kein Luxusmodell mit integriertem Mahlwerk hat, sollte sich auf jeden Fall auch eine Kaffeemühle zulegen.

Für Liebhaber also definitiv eine Option, für die schnelle Tasse Zwischendurch allerdings nicht wirklich geeignet.

Kapselmaschine – Kaffee auf Knopfdruck

Die Kapselmaschine macht Kaffee auf Knopfdruck. Geschmacksrichtung auswählen, Kapsel einlegen, Knopf drücken, kurz warten – fertig.

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Kapselmaschinen sind besonders bei wenig kaffeetrinkenden Haushalten beliebt. Die Anschaffungskosten sind meist zwar recht niedrig, die Kosten für eine Tasse Kaffee können aber – je nach Hersteller – recht hoch werden.

Es werden viele verschiedene Geschmacksrichtungen angeboten, oft auch Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiatto, Cappuccino und Co. – so richtig „echt“ sind diese Kaffeespezialitäten aber nicht. Außerdem sind diese Kapselmaschinen wahre Müllschleudern, denn mit jeder einzelnen Tasse Kaffee wandert (mindestens) eine Kunstoff- bzw. Aluminiumkapsel in den Müll (bei den Kaffeespezialitäten sind es oft sogar zwei Kapseln pro Tasse).

Padmaschine – tassenweise einfacher Filterkaffee

Bei den Padmaschinen ist es ähnlich wie bei den Kapselmaschinen. Auch hier wird der Kaffee tassenweise zubereitet; einfach Kaffeepad einlegen, Knopf drücken, warten – fertig. Die Kaffeepads erzeugen zwar auch Müll, der ist allerdings kompostierbar oder wandert in die Biotonne.

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Auch der Anschaffungspreis der Padmaschine ist inzwischen vergleichsweise günstig und es können – im Gegensatz zu vielen Kapselmaschinen – Kaffeepads verschiedener Hersteller genutzt werden. So variiert letztendlich auch der Preis für eine Tasse Kaffee.

Nachteil der Kaffeepads ist allerdings, dass das Aroma sehr schnell verfliegt – eine offene Packung sollte also auch schnellstmöglich verbraucht werden, sonst schmeckt der Kaffee aus der Padmaschine nur noch nach wässriger Brühe.

Die Qual der Wahl….

Jede der Maschinen bereitet auf ihre Weise Kaffee zu. Die eine macht es günstig, die andere besonders professionell, andere dafür sehr schnell.

Schließlich muss jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen entscheiden, welche Kaffeemaschine die Richtige ist, um den – für sich – perfekten Kaffee genießen zu können. Ausschlaggebend für den Geschmack des Kaffees ist aber nicht nur die Maschine allein, sondern letztendlich auch die Wahl der Kaffeebohnen, des Kaffepulvers oder eben auch der Kaffeekapseln oder -pads.

Und welche Entscheidung habe ich nun getroffen?

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Gar keine!

Es hat sich herausgestellt, dass es sich gar nicht wirklich um einen Defekt gehandelt hat. Die „Allgemeine Störung“ wurde durch ein Kabel im inneren des Gerätes ausgelöst, das sich aus seinem Kabelschuh gelöst hat. Manchmal muss man eben auch einfach nur jemanden Fragen, der sich mit sowas auskennt :-)

Ich kann mir jedenfalls wieder leckeren Kaffee kochen und muss auch auf meinen Feierabend-Cappuccino nicht verzichten.

Eure

Signatur Moni
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